Chantal Schramm überzeugt mit Leistungssteigerung

TSV-Leichtathleten vor den Süddeutschen Meisterschaften

Bei den Hessischen Hallenmeisterschaften der Jugend U20 und U16 verbesserte Chantal Schramm ihre Bestzeit über 60 Meter deutlich. Für ihre Vereinskollegen vom TSV Amicitia war jedoch bereits im Vorlauf Schluss. Zwei Tage später in Karlsruhe sammelten die Viernheimer Nachwuchssprinter weitere Wettkampfpraxis.

In der Hanauer Leichtathletik-Halle verbesserte Schramm ihren Rekord im Vorlauf der weiblichen Jugend U20 von 8,17 Sekunden auf 8,01 Sekunden und qualifizierte sich damit als Neunte für die Zwischenrunde. Das Ziel stand schnell fest: Die 17-Jährige wollte die 8-Sekunden-Marke unterbieten.

Der Lauf um den Finaleinzug gestaltete sich jedoch schwierig. Nach einer erneut guten Vorstellung von Schramm kam die Durchsage, dass der Lauf aufgrund technischer Schwierigkeiten wiederholt werden muss. Im zweiten Versuch kam Schramm dann nicht über eine Zeit von 8,12 Sekunden hinaus. Rang 15 in einem starken Hessischen Feld war somit wenig zufriedenstellend.

Erneute Chance in Karlsruhe

Beim Jugend-Hallenmeeting in Karlsruhe sollte nun die Sieben vor dem Komma stehen. Doch sowohl im Vor- als auch im Endlauf blieb die Zeit für Schramm bei 8,10 Sekunden stehen, was sie auf den dritten Rang brachte.

Kira Hambücher, ebenfalls U20, sprintete die 60 Meter sowohl in Frankfurt als auch in Karlsruhe in 8,27 Sekunden. Bei beiden Wettkämpfen kam sie nicht in ein flüssiges Sprinten und schied bei den Landesmeisterschaften somit schon im Vorlauf aus. In Karlsruhe dagegen schaffte Hambücher es in den Endlauf und wurde gute Achte.

In der U18 startete in Karlsruhe Sila Sönmezcicek. In 8,22 Sekunden sicherte sie sich den Sieg im Vorlauf. Im Finale konnte sie sich leider nicht mehr steigern und wurde in 8,27 Sekunden Dritte.

Staffel verpasst Podest knapp

Gemeinsam mit Lilly Breunig liefen die drei TSV-Athletinnen bei den Hessischen Meisterschaften die 4×200-Meter-Staffel in der weiblichen Jugend U20. Auch wenn es mit Rang vier nicht für das Podest reichte, präsentierten sie sich in 1:46,60 Sekunden stark. Die Freude über die Zeit war allen anzumerken.

Ebenfalls in Hanau ging Marlene Schinagl an den Start. In der Altersklasse W15 lief sie im Vorlauf über 60 Meter mit 8,78 Sekunden in den Bereich ihrer Bestleistung. Damit verpasste sie als 20. die Qualifikation für die Zwischenrunde.

Genauso erging es Luis Heimberger in der M14 bei seinen ersten Landesmeisterschaften. Über 60 Meter verbesserte er seine Bestzeit auf 8,91 Sekunden, über 60 Meter Hürden auf 11,61 Sekunden. Zwei Tage später in Karlsruhe lief er die flache Strecke dann in 9,01 Sekunden. Mit seinen Leistungen war Heimberger dennoch zufrieden.

Start verhindert weiterkommen

Elias Mauerer startete in Hanau eine Altersklasse höher und lief somit gegen die Athleten der männlichen Jugend U20. Der 15-Jährige wollte Wettkampfpraxis vor den Süddeutschen Meisterschaften sammeln. Nach einem schwachen Start verpasste Maurer über 60 Meter in 7,61 Sekunden die Qualifikation für die nächste Runde.

In Karlsruhe gelangte der Start deutlich besser. Maurer, der dort in seiner eigentlichen Altersklasse U18 antrat, sprintete die kurze Sprintdistanz in 7,38 Sekunden. Im Endlauf überquerte er die Ziellinie nach 7,45 Sekunden als Fünfter. Bei den Süddeutschen Meisterschaften will Maurer seine Bestzeit von 7,31 Sekunden angreifen. Auch die Sprinterinnen um Chantal Schramm werden in Sindelfingen über 60 Meter und mit der Staffel an de

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