Nina Stöhr springt zu Gold bei Hessischen Meisterschaften – erfolgreiches Wochenende für Viernheimer Leichtathleten

Nina Stöhr hat sich am 1. Februar 2026 bei den Hessischen Hallenmeisterschaften der Frauen im Hochsprung in Frankfurt den Titel gesichert und damit für den sportlichen Höhepunkt aus Viernheimer Sicht gesorgt. Mit einer übersprungenen Höhe von 1,64 Metern setzte sie die Athletin des TSV Amicitia Viernheim gegen die Konkurrenz durch und durfte sich über die Goldmedaille freuen.

Den zweiten Platz belegte Gina-Marie Schmidt vom TSV Eintracht Stadtallendorf, die 1,60 Meter überquerte. Rang drei ging an Anabel Gajic vom SV Fun-Ball Dortelweil mit 1,55 Metern.

Stöhr holt Gold im Hochsprung

Im Anschluss an ihren Sieg wagte sich Stöhr noch an eine neue persönliche Bestleistung von 1,66 Metern. Diese Höhe erwies sich an diesem Tag zwar noch als zu hoch, dürfte jedoch mit Blick auf die kommenden Wettkämpfe keine unüberwindbare Hürde darstellen. Besonders ihr technisch sauberer und viel beachteter Sprung über 1,60 Meter unterstrich eindrucksvoll das große Potenzial der Athletin. Mit der Unterstützung ihrer Trainer Nicolas Honsowitz und Marco Wühler wird Stöhr weiter an ihrer Konstanz arbeiten. Gelingt es ihr, diese weiter zu verbessern, darf man in der kommenden Sommersaison noch einiges von der Hessenmeisterin erwarten. Sportlich dürfte es für sie dann hoch hinausgehen.

Hochsprung-Dreamteam: Nina Stöhr und ihr Trainer Marco Wühler

Doch nicht nur im Hochsprung, sondern auch in den Lauf- und Wurfdisziplinen wussten die Viernheimer Athletinnen und Athleten bei den Hallenmeisterschaften zu überzeugen. Insgesamt ging ein zehnköpfiges Team in Frankfurt an den Start und sammelte zahlreiche gute Platzierungen.

Viktor Lehnert (1.v.r) bei der Siegerehrung des Kugelstoßwettbewerbs

Im Kugelstoßen startete Viktor Lehnert, der mit einer Weite von 10,73 Metern den achten Platz belegte. Auf der Sprintstrecke über 60 Meter zeigte sich bei den Frauen insbesondere Chantal Schramm stark verbessert. Mit neuer persönlicher Bestzeit von 7,79 Sekunden erreichte sie Rang zehn in einem hochklassig besetzten Teilnehmerfeld von 38 Starterinnen. Alesia Gojani lief mit 8,30 Sekunden um eine Hundertstel an ihre Bestzeit heran. Sila Sönmezcicek, als Mitfavoritin gemeldet, musste sich nach einem krankheitsbedingten Krankenhausaufenthalt mit 7,82 Sekunden und Platz elf zufriedengeben, wobei der Wettkampf als reiner Trainingslauf diente.

Maurer läuft zu Bronze über 60 Meter

Bei den Männern sorgte Elias Maurer für ein weiteres Ausrufezeichen. Über 60 Meter steigerte er sich von Lauf zu Lauf und sicherte sich mit neuer persönlicher Bestzeit von 6,84 Sekunden einen hervorragenden dritten Platz hinter den EM-Teilnehmern Kevin Kranz und Heiko Gussmann. Auch seine Vereinskollegen zeigten starke Leistungen. Luis Heimberger verbesserte im Zwischenlauf seine persönliche Bestzeit auf 7,13 Sekunden und belegte Rang zehn, Marc Mercier lief mit 7,03 Sekunden ebenfalls unter die Top Ten.

Elias Maurer (rechts) bei der Siegerehrung neben zwei EM-Teilnehmern

Damenstaffel mit starker Premiere

Über 400 Meter der Frauen erreichte Maya Heidemann mit 61,34 Sekunden einen guten siebten Platz. Am zweiten Wettkampftag zeigte Marc Mercier im Weitsprung trotz dreier ungültiger Versuche technisch saubere Ansätze, die nach Trainingsumstellungen jedoch noch nicht in eine Weite umgesetzt werden konnten. Elias Maurer rundete sein erfolgreiches Wochenende mit 22,38 Sekunden über 200 Meter und einem sechsten Platz ab. Zum Abschluss der Titelkämpfe sorgte die weibliche 4×200-Meter-Staffel für einen gelungenen Schlusspunkt. Alesia Gojani, Maya Heidemann, Zoe Amougou-Janzer und Chantal Schramm erreichten ohne große Vorbereitung einen starken vierten Platz und verpassten das Podium lediglich um zwei Hundertstelsekunden.

Die 4×200 m-Damenstaffel: v.l. Chantal Schramm, Alesia Gojani, Zoe Amougou-Janzer und Maya Heidemann

Nächste Woche geht es bei den Süddeutschen Meisterschaften der Aktiven in Frankfurt für einige AthletInnen wieder um persönliche Bestleistungen und vlt. ja auch um Medaillen.

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