Vom 27. Februar bis 1. März 2026 wurde die Helmut-Körnig-Halle in Dortmund erneut zum Zentrum der deutschen Hallenleichtathletik. Vor ausverkauften Rängen lieferten sich die besten Athletinnen und Athleten des Landes hochklassige Wettkämpfe um die nationalen Titel. Traditionell stand der Samstag ganz im Zeichen der Kurzsprints, bei denen die Entscheidungen über 60 Meter für besondere Spannung sorgten.
Bei den Männern sicherte sich Owen Ansah den Titel und krönte sich zum neuen deutschen Sprintkönig. Im Wettbewerb der Frauen setzte sich Philina Schwartz eindrucksvoll gegen ihre Konkurrenz durch. Die Atmosphäre in der Halle war elektrisierend und erreichte ihren Höhepunkt, als im Sprint-Showdown am Samstagabend mehrere WM-Normen erfüllt wurden.
Maurer mit Debut bei DM-Debut bei den Aktiven
Mitten in diesem hochkarätigen Teilnehmerfeld feierte auch Elias Maurer vom TSV Amicitia Viernheim seine Premiere bei einer Aktiven-DM. Der 21-jährige U23-Athlet hatte bereits im Januar in Frankfurt mit einer persönlichen Bestleistung von 6,84 Sekunden seine starke Form unter Beweis gestellt und sich damit für die nationale Bühne empfohlen. Als einer von vier hessischen Sprintern reiste Maurer nach Dortmund, nachdem er zuvor auch bei den Süddeutschen Meisterschaften Anfang Februar überzeugende Leistungen gezeigt hatte.

In der beeindruckenden Kulisse der Helmut-Körnig-Halle galt es für den jungen Sprinter jedoch zunächst, die Nerven zu bewahren. Im vierten Vorlauf bezog er auf Bahn eins seine Position. Neben ihm stand unter anderem Heiko Gussmann vom Sprintteam Wetzlar im Starterfeld. Doch noch bevor das Rennen richtig beginnen konnte, nahm der Lauf eine unerwartete Wendung: Mit einer Reaktionszeit von weniger als 0,01 Sekunden verließ Maurer seinen Startblock zu früh und verursachte einen Fehlstart. Auch Jakob Möbius vom Wiesbadener LV, ebenfalls aus Hessen, erwischte es im selben Lauf – auch er startete zu früh. Sichtlich enttäuscht mussten beide Athleten den Innenraum der Halle verlassen. Trotz dieses Rückschlags bleibt der Blick nach vorn gerichtet. Der Wille ist ungebrochen, und das große Ziel lautet nun, bei den Deutschen Meisterschaften im Sommer erneut anzugreifen und sich dort erfolgreich zu präsentieren.
