Viernheimer Athleten zeigen gute Ergebnisse bei Heidelberger Quali-Tagen

Sonntag und Montag ging es für einige Athletinnen und Athleten des TSV Amicitia Viernheim nach Heidelberg zu den Qualifikationstagen. Der Sonntag stand im Zeichen der Laufdisziplinen und des Hochsprungs, während montags alle weiteren technischen Disziplinen stattfanden.

Am Sonntag starteten Wilhelm Balcar, Jan Fast, Sabine Galati, Chiara Heimberger, Jochen Hofmann, Jannis Schmidt und Julia Skarlos.

Wilhelm konnte in der Altersklasse bei seiner Premiere über die 100 m mit einer Zeit von 14,12 s überzeugen. Sein Teamkollege Jan Fast wagte sich an die 80 m-Hürden, die er souverän in 15,16 s absolvierte. Außerdem trat Jan im Hochsprung an, wo er mit einer übersprungenen Höhe von 1,44 m nur knapp unter seiner persönlichen Bestleistung blieb. Teamkollegin Julia Skarlos ging in der W15 im Hochsprung an den Start. Sie übersprang drei Höhen, inklusive 1,36 m und scheiterte erst an den 1,40 m.

Jan Fast zeigte einen engagierten Lauf über die 80 m Hürden

Heimberger und Galati sprinten in die Top 3

Über die 100 m startete Chiara Heimberger (U20), die ihre persönliche Bestleistung (13,57 s) einstellen konnte und Platz zwei errang. Über eine neue persönliche Bestleistung über die 100 m durfte sich Sabine Galati freuen. Mit 12,92 s im Vorlauf blieb sie erstmals unter den 13 Sekunden und konnte diese mit 12,94 s im Finale (Platz 4) bestätigen. Noch erfolgreicher war Galati über die 200 m, wo sie die teils deutlich jüngere Konkurrenz hinter sich ließ und mit einer Zeit von 26,28 s den dritten Platz belegte.

Chiara Heimberger belegte Platz 2 im 100 m-Sprint

Ebenfalls über 100 m und 200 m präsentierte sich Jochen Hofmann in Heidelberg. Über die 100 m lief Hofmann 12,54 s, die beste Zeit aller ü40-Athleten. Ein ähnliches Bild zeichnete sich im 200 m-Wettkampf ab. Mit 25,54 s ließ er die gleichaltrige Konkurrenz hinter sich, den meisten jüngeren Athleten musste er den Vortritt lassen.

Gegen Ende des ersten Wettkampftages lief Jannis Schmidt über die 800 m ein solides Rennen. Nach etwas verschlafenen 200 m fand er besser ins Rennen und konnte mit einer Zeit von 2:21,15 min seinen Lauf für sich entscheiden. In der Endabrechnung bedeutete die Zeit Platz sechs.

Schwarz und Skarlos sammeln Wettkampferfahrung

Am Pfingstmontag gingen Mia Schwarz und Julia Skarlos an den Start. Julia begann mit dem Weitsprung und blieb mit 3,70 m etwas hinter ihren eigenen Erwartungen zurück. Beim Kugelstoßen jedoch konnte sie ihre persönliche Bestleistung um mehr als einen Meter, auf 7,96 m, verbessern. Diese Weite reichte für Rang drei in der Tageswertung. Mia startete im Weitsprung der weiblichen U18 und zeigte konstant solide Sprünge mit Potenzial im Bereich des Anlaufes. Ihr bester Sprung auf 4,42 m bedeutete Platz vier in der Tageswertung.

Julia Skarlos in der Konzentrationsphase beim Weitsprung

Die Trainer Marco Wühler und Nicolas Honsowitz, welche die jugendlichen AthletInnen an beiden Tagen betreut hatten, zeigten sich aufgrund der erbrachten Leistungen erfreut. Auch Roland Münchenbach war mit den Ergebnissen von Sabine Galati und Jochen Hofmann größtenteils zufrieden.