Schnelle Zeiten trotz schwieriger Voraussetzungen

Aktive mit erfolgreichem Einstieg

Beim 20. Stadionfest in Mörfelden-Walldorf konnten erstmals auch Athleten an den Start gehen, die keinem Kader angehören. Diese Möglichkeit nutzen die Männer und Frauen der TSV-Leichtathleten optimal aus, um mit schnellen Zeiten in die Saison zu starten.

Besonders erfreulich verlief der Wettkampf für Susan Münchenbach. Die 27-Jährige lief über 100 Meter in 12,91 Sekunden ihre zweitschnellste Zeit. Als 13. Verpasste sie das B-Finale damit nur knapp.

Auch über die doppelte Distanz lief sie im Bestleistungsbereich. Trotz schwerer Beine auf den letzten 70 Metern kam sie nach 26,80 Sekunden ins Ziel. In einem guten Teilnehmerfeld bedeutete das Rang 7.

Jorch mit neuem persönlichem Rekord

Einen Platz hinter Münchenbach ordnete sich Katharina Jorch ein. Mit 28,26 Sekunden beendete sie ihren ersten 200-Meter-Lauf. Dass auch sie gut in Form ist, bewies sie über 100 Meter. In 13,77 Sekunden steigerte Jorch ihre eigene Bestmarke aus dem Vorjahr um eine Zehntelsekunde und kam auf Platz 20.

Als dritte Viernheimerin startete Katharina Hoock über die kurze Sprintdistanz. Mit Rang 15 und 13,18 Sekunden blieb sie denkbar knapp über ihrer Hausmarke. Auf die längere Strecke verzichtete Hoock im Anschluss.

Einziger TSV-Starter bei den Männern war Max Lindermann. Auch er zeigte bei leichtem Gegenwind in Mörfelden zwei gute Läufe. Mit 13,40 Sekunden über 100 Meter (Rang 31) und 26,96 Sekunden über 200 Meter (Rang 19) bestätigte er seine Leistungen aus dem Vorjahr.

Grundlagen im Wald gelegt

Dass seine Athleten und Athletinnen so schnelle Zeiten laufen, ist für Trainer Roland Münchenbach nicht selbstverständlich: „Wir konnten vor dem Wettkampf nur zweimal im Stadion trainieren. Da waren nur noch Feinabstimmungen möglich.“ Im Gegensatz zu den jüngeren Sportlern und Sportlerinnen konnten die Erwachsenen erst in der Woche vor dem Wettkampf wieder im Waldstadion trainieren.

Die Grundlagen hat seine Trainingsgruppe seit November in Zweiergruppen im Wald und auf Wiesenwegen gelegt. Es sei Kreativität gefragt gewesen und diese zahle sich nun zusammen mit dem Fleiß jedes Einzelnen aus.

Eher durchwachsen lief der Wettkampf für den Kaderathleten Elias Maurer. Der U18-Sprinter blieb in 11,51 Sekunden über 100 Meter und 23,41 Sekunden über die längere Strecke deutlich über seinen Möglichkeiten. Sein Trainingspartner Raphael Botta lief in 12,31 im Bereich seiner Bestleistung. In seinem ersten Start über 200 Meter kam er nach 24,43 Sekunden ins Ziel.

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